Polizei darf kein Passwort verlangen

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Niemand muss ein Passwort nennen!

Wer Beschuldigter einer Straftat oder einer Ordnungswidrigkeit ist, hat das Recht zu schweigen. Davon gilt es grundsätzlich auch Gebrauch zu machen, bevor nicht anwaltlicher Rat eingeholt ist. 

Sehr häufig werden sog. Smartphones von der Polizei beschlagnahmt bzw. "sicher gestellt". Viele Betroffene berichten, dass ihnen von der Polizei bei dieser Gelegenheit gesagt wird: "Sie müssen das Passwort bzw. den Entsperrcode angeben." Das ist falsch!

Wer schweigen darf, muss nichts sagen - auch kein Passwort oder Entsperrcode. Im Falle der Beschlagnahme/Sicherstellung von Computern/Mobiltelefonen/Smartphones muss der Betroffene keine Entsperr-Informationen mitteilen. Es ist auch dringend zu raten, dies nicht zu tun, ohne zuvor anwaltlichen Rat eingeholt zu haben. 

Auch Zeugen/Dritte müssen regelmäßig keine Angaben gegenüber der Polizei machen, auch wenn bei ihnen Sachen beschlagnahmt/sichergestellt werden, solange nicht die Abwendung eines drohendes Verbrechens im Raum steht.

Zuletzt geändert am: 3.1.2017 um 21:38

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